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Pilz in den Nägeln

Jede Einzelheit in den Krankengeschichten von Gesundheitsthema stellt eine wissenschaftlich gesicherte Erkenntnis dar. Insofern ist in diesen Geschichten nichts zufällig, sie vermitteln das aktuelle Wissen der Medizin über das Krankheitsbild. - Lediglich Ähnlichkeiten mit lebenden oder toten Personen sind zufällig.

Symptome

Es ist keine schwere Krankheit, aber es ist lästig und hässlich, wenn man Pilze in den Fuß- oder Fingernägeln hat. Der Nagel verfärbt sich gelb oder grau oder braun, er wird rissig und brüchig, die Oberfläche ist alles andere als glatt, manchmal entsteht unter dem Nagel eine dicke Masse, die wie bröckeliges Horn aussieht. Im Internet kann man sich Bilder davon ansehen (siehe unten).

Eine Fußpflegerin bei der Arbeit.

Ein Befall der Nägel mit einem Pilz entsteht leicht bei älteren Menschen, bei Menschen deren allgemeiner Gesundheitszustand längere Zeit nicht gut ist, also z. B. bei Menschen mit einer Aids Krankheit.

Der Pilz wächst nicht auf oder unter dem Nagel, sondern im Nagel. Er ernährt sich von der Hornsubstanz, aus der der Nagel besteht. Es ist also schwer, an ihn heran zu kommen, wenn man ihn beseitigen will.

Behandlung

Das erste, was man sich merken sollte, ist, dass man den Pilz nicht durch eine einmalige Behandlung beseitigen kann. Man kann den Nagel entfernen, man kann Mittel gegen Pilze schlucken, dann ist der Pilz im günstigen Fall zunächst mal weg. Aber man kann nicht verhindern, dass Fuß oder Hand wieder mit den Pilzen in Berührung kommt, weil der Pilz sich überall in der Umwelt befindet. Wenn der Körper nun bei der Abwehr der Pilzinfektion nicht mehr perfekt funktioniert, sei es dass die Nagelsubstanz nicht mehr so gut ist, sei es, dass die körpereigene Abwehr geschwächt ist, wird es früher oder später wieder zu einem Pilzbefall kommen. Das heißt, dass eine intensive Behandlung zu Anfang sinnvoll und oft notwendig ist. Wenn man aber dauerhaft einen befriedigenden Zustand erreichen will, muss man den Körper unterstützen, den guten Zustand zu erhalten. Das geht nicht mit irgendwelchen Mittelchen, Cremes oder gar Nahrungszusätzen, sondern nur durch eine andauernde und gute Pflege.

Allgemeine Pflege

Die Füße und die Nägel müssen sauber gehalten werden. Also täglich waschen. Aber Seife schadet der natürlichen Hautflora (damit meint man die Bakterien usw., die auf unserer Haut leben und sie gesund halten). Warmes Wasser und danach gut abrubbeln ist am besten. Wenn Sie mal barfuß durch den Dreck gelaufen sind, kann natürlich Seife schon mal unumgänglich sein. Behandeln Sie Ihre Füße gut. Wenn die trainiert sind, gut durchblutet, die Haut gepflegt, dann profitiert auch das Nagelbett davon und hat es leichter, einen gesunden Fußnagel zu produzieren.

Der Pilz wächst gut, wenn es feucht ist. Bei den Fingernägeln ergibt es sich fast von selbst, dass sie offen und trocken sind. Bei den Füßen aber muss man darauf achten, dass sie möglichst nicht schwitzen. Offene Schuhe sind darum besser als geschlossene. In bequemen Sandalen laufen, Strümpfe, die Feuchtigkeit durchlassen, all das muss man sich zur Gewohnheit machen.

Kranke Nagelsubstanz entfernen

Die kranken Stellen an den Nägeln müssen, so weit es irgend möglich ist, entfernt werden, und zwar ständig. Wenn es notwendig ist, täglich. Teile des Nagels, die keine Haftung mit dem Nagelbett haben, werden weggeschnitten. Der Teil des Nagels, der noch am Nagelbett haftet, wird von oben sehr dünn geschliffen, so dass fast schon das Nagelbett bloß liegt. Nur wenn er dünn ist, kann ein Mittel, das den Pilz vernichten soll, auch ganz in den Nagel eindringen. Der Nagel, der vom Pilz befallen ist, ist in seiner Substanz zerstört. Er kann durch keine Behandlung ein normales Aussehen bekommen. Was man erreichen kann, ist, dass gesunder Nagel nachwächst. Darum sieht man den Erfolg einer Behandlung erst nach Monaten.

Durch die tägliche Pflege kann man den Nagel dünn halten. Wie man das macht, das fragt man am besten eine medizinisch gut ausgebildete Fußpflegerin. Wenn man es sich finanziell leisten kann, sollte man die Fußpflege so oft wie möglich von einer Fußpflegerin machen lassen. In gewissen Abständen sollte man es auf jeden Fall tun. Niemand macht es so gründlich wie die.

Medizinische Fußpflegerinnen schneiden und schleifen mit speziellen Instrumenten, so dass das Nagelbett, also das Gewebe, das unter dem Nagel liegt und an seinem Aufbau beteiligt ist, nicht verletzt wird. Die Ärzte kennen Mittel, die den Nagel auflösen. Das wird man in schweren Fällen machen, kann man aber schlecht häufiger wiederholen.

Mittel gegen den Pilz

Wenn man den Nagel dünn schleift, dann haben die Substanzen, die den Pilz den Garaus machen sollen, eine Chance den ganzen Nagel zu durchdringen. Bei einem normal dicken Nagel gelingt das kaum.

Nach der Entfernung kranker Nagelteile wird der verbleibende Nagel und das offen liegende Nagelbett mit speziellem Lack bestrichen, der ein Mittel gegen den Pilz enthält. Tägliches Betupfen des Nagels nach der Pflege mit Essig oder Lavendelöl hilft auch.

Wenn man sich diese Regeln zu eigen macht, nicht nachlässt mit Sorgfalt und Ausdauer, dann hat der Pilz keine Chance. Der Nagel wird allmählich gesunden und dadurch weniger Arbeit machen.

Symptome: Brüchige, verfärbte Finger- oder Fußnägel

Behandlung: Entfernung der kranken Nagelteile, intensive und ausdauernde Pflege, Mittel, die den Pilz schädigen

Bilder von Fuß- und Fingernägel, die von Pilz befallen sind. Die fortgeschrittenen Zustände können bei der beschriebenen sorgfältigen Pflege nicht entstehen.

https://www.google.de/search?q=fu%C3%9Fpilz&biw=1366&bih=622&source=lnms&tbm=isch&sa=X&sqi=2&ved=0CAYQ_AUoAWoVChMI_pe31rztyAIVRzkPCh0vug_f#tbm=isch&q=nagelpilz

Beitrag von , letztmals geändert am 31.10.2015, 20:53 Uhr.

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Herausgeber

Prof. Dr. med. Frank Matakas
Herausgeber medizinische Beiträge

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