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Prostatakrebs – Vorsorge und Behandlung

Jede Einzelheit in den Krankengeschichten von Gesundheitsthema stellt eine wissenschaftlich gesicherte Erkenntnis dar. Insofern ist in diesen Geschichten nichts zufällig, sie vermitteln das aktuelle Wissen der Medizin über das Krankheitsbild. - Lediglich Ähnlichkeiten mit lebenden oder toten Personen sind zufällig.

Herr Weitmann war beim Urologen gewesen, weil er beim Wasserlassen Probleme bekommen hatte. Der Strahl war deutlich schwächer geworden, er musste häufiger auf die Toilette, auch nachts, und es tröpfelte nach. Herr Weitmann war 66 Jahre alt und er hatte sich schon gedacht, dass die Ursache von all dem eine Vergrößerung der Prostata war. Der Urologe hatte die Prostata durch den Darm abgetastet und hatte sie sich im Ultraschall angesehen. Sie war deutlich vergrößert, aber die Oberfläche war glatt. (Zum Thema Prostatavergrößerung siehe Link unten.) Wenn sie höckrig gewesen wäre, hätte dies den Verdacht begründet, dass Prostatakrebs dahinter steckte. In der Blutuntersuchung hatte er eine Erhöhung des PSA (prostataspezifisches Antigen) gefunden und zwar einen Wert von 6, normal wäre unter 4. Dieses PSA ist ein Stoff, der bei einer Vergrößerung der Prostata, bei Prostatakrebs und bei Prostataentzündungen vermehrt im Blut vorkommt. Der Urologe hatte ihm eine weitergehende Vorsorgeuntersuchung wegen Krebs empfohlen.

Auf dem Bild sieht man die Blase und die Harnröhre, die nach unten abgeht. Die Harnröhre wird unterhalb der Blase von der Prostata umschlossen. Die beiden rundlichen, rosa Herde darin sollen den Krebs darstellen. (Die weißen Flecken in der Blase bedeuten nichts.)

Nachweis von Prostatakrebs

Herr W.: „Herr Doktor, gibt es Anhaltspunkte dafür, dass ich Krebs habe?“

Arzt: „Das kann man mit den erhobenen Befunden nicht entscheiden. Es gibt Beschwerden, die auf einen Prostatakrebs hinweisen: starke Schmerzen, Schwierigkeiten beim Gehen oder Treppensteigen, Verlust der Blasenkontrolle. Aber die haben Sie ja nicht. Wahrscheinlich sind Ihre Beschwerden allein durch die Vergrößerung der Prostata verursacht. Das gilt auch für den PSA Wert. Ich empfehle es Ihnen nicht unbedingt, aber wenn Sie Sicherheit haben wollen, müssen Sie  weitere Untersuchung machen lassen.“

W: „Welche?“

A: “Mit einem bildgebenden Verfahren, ähnlich wie das Röntgen, kann man Krebsgeschwülste oder verdächtige Stellen in der Prostata erkennen, wenn auch nicht alle. Sollte sich ein verdächtiger Befund ergeben, wird man eine Biopsie (Gewebeentnahme) machen. Eine Biopsie kann man auch direkt machen, weil das Ergebnis sicherer wäre.”

W: “Wie macht man eine solche Biopsie?”

A: “Mit einer feinen Nadel wird in die Prostata gestochen, die gleich hinter dem Enddarm liegt. Damit wird an 10 bis 12 Stellen der Prostata etwas Gewebe entnommen, das anschließend vom Pathologen unter dem Mikroskop untersucht wird. Danach wissen wir ziemlich gut Bescheid, ob sie Krebs in der Prostata haben. Obwohl natürlich Sicherheit auch dann nicht besteht. Ab er wann besteht schon in der Medizin Sicherheit?“

W: „Tut eine Biopsie weh?“

A: „Nein, es ist mehr unangenehm.“

W: „Das sagen die Ärzte immer. Ist die Biopsie gefährlich?“

A: „Nein, aber 100%ige Sicherheit gibt es auch hier nicht. Es kann zu Blutungen in die Prostata oder zu einer Entzündung kommen. Aber das sind keine häufigen Ereignisse und sie sind beide normalerweise ohne langfristige Folgen in den Griff zu bekommen.“

W: „Muss ich dafür ins Krankenhaus?“

A: „Nein, das geht auch ambulant.“

W: „Ich nehme an, wenn kein Krebs nachgewiesen wird, kann ich beruhigt sein. Sie werden mir sagen, dass ich in zwei oder drei Jahren wieder kommen und dann alles noch mal untersuchen lassen soll. Dann bin ich Ende 60.“

A: „So ungefähr. Von der Biopsie bis dass das Ergebnis vorliegt, vergeht etwa eine Woche.“

Soll man eine Vorsorgeuntersuchung machen?

W: „Angenommen ich lasse nichts weiter machen, was passiert? Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit dass ich überhaupt Krebs habe?“

A „Genau kann ich Ihnen das nicht sagen. Eine vergrößerte Prostata und ein leicht erhöhter PSA Wert sagen nichts in dieser Hinsicht aus. Aber ausschließen, dass Sie Prosatakrebs haben, kann ich auch nicht. Sie sind jetzt 65 jahre alt. Die Wahrscheinlichkeit, dass in Ihrer Prostata ein Krebs wächst, schätze ich auf 10 bis 20 %. Wie gesagt, wenn Sie es sicher wissen wollen, müssten Sie die Untersuchungen machen lassen, die ich eben beschrieben habe. Aber wenn ich Sie wäre, ich würde es nicht machen lassen.“

W: “Und warum nicht?”

A: „Erstens ist es ja wahrscheinlicher, dass Sie keinen Krebs haben. Wenn Sie aber doch einen haben sollten, ist es wahrscheinlich ein harmloser, weil die meisten Krebse in der Prostata harmlos sind. Sie wachsen so langsam, dass ein Mann normalerweise nicht daran stirbt. Ich kann Ihnen dazu ein paar Zahlen als Anhaltspunkte geben. Erstens, das Durchschnittsalter der Männer, bei denen Prostatakrebs entdeckt wird, liegt bei 70. Wenn man bei diesen Männern nichts tut, leben 70% noch nach 10 Jahren. Die, die gestorben sind, sind aber nur zum Teil an ihrem Prostatakrebs gestorben.  Zweitens, Prostatakrebs ist der häufigste Krebs bei Männern, aber nur die dritthäufigste Todesursache. Das heißt, von drei Männern, die Prostatakrebs haben, stirbt nur einer daran.  Drittens, jährlich erkranken bei uns ca. 65 000 Männer an Prostatakrebs, im gleichen Zeitraum sterben ca. 12 000 daran. Das bedeutet, dass weniger als jeder 5. Mann, der Prostatakrebs bekommt, auch daran stirbt. All dies spricht dafür, dass Männer mit Prostatakrebs, verglichen mit ihrem Lebensalter, eine gute Überlebenschance haben. Sie sterben an einer anderen Krankheit und haben sich die Last der Behandlung des Prostatakrebses erspart.“

W: “Wenn ich also nichts mache, ist mein Risiko nicht besonders groß. Schließlich besteht theoretisch auch die Möglichkeit, dass ich Lungenkrebs habe, trotzdem lasse ich die Lunge nicht genau untersuchen.”

A: “Ja, das ist so. Wenn Sie keine weitere Untersuchung machen lassen, müssen Sie mit der Ungewissheit leben. Ich könnte das, aber das ist nicht jedermanns Sache. Wenn sich aber weitere Symptome ergeben sollten, wie z. B. ein weiterer Anstieg des PSA oder Schmerzen oder Blut im Urin, dann sollten Sie weitere Untersuchungen machen lassen.”

Nicht jeder Prostatakrebs ist bösartig

W: „ Wenn ich  die Biopsie machen lasse, und es kommt heraus: Krebs. Was dann?“

A: „ Die Untersuchung des Gewebes wird auch Anhaltspunkte dafür ergeben, ob es sich um einen wenig oder doch stärker bösartigen Krebs handelt. Dabei ist die Chance, dass er weniger bösartig ist, größer als dass er richtig bösartig ist. Wenn er also nicht so bösartig ist, dann müssen Sie nicht unbedingt etwas tun. Dann können Sie ohne großes Risiko abwarten und wenn Sie Glück haben, bleibt es so für immer. Sie gehören dann zu den 30% Männer, bei denen man beim Tod einen Krebs in der Prostata findet, der niemals Beschwerden gemacht hat. Aber Sie müssen dann mit dem Bewusstsein leben, dass Sie Krebs haben. Wenn Sie ihn bestrahlen lassen oder operieren, haben Sie alle Nachteile, die damit verbunden sind. Dazu werde ich Ihnen gleich noch was sagen.

Wenn es ein wenig bösartiger Krebs ist, ist es ratsam einmal im Jahr zum Urologen gehen, um sicher stellen zu lassen, dass der Krebs nicht seinen Charakter geändert hat. Aktive Überwachung heißt das und schließt auch eine Wiederholung der Biopsie ein.“

W: „Sehen Sie, dann komme ich aus den Fängen der Ärzte nicht mehr raus.“

A: „Sie müssen die weiteren Untersuchungen nicht machen. Aber Ärzte sind von Berufs wegen vorsichtig und sie müssen Ihnen die Möglichkeiten weiterer Behandlung aufzeigen.“

Was tun bei bösartigem Prostatakrebs?

W: „Wenn er aber bösartig ist?“

A: „Ja, dann wird man vor einer Behandlung versuchen heraus zu finden, wie groß der Tumor ist und ob er schon zu Absiedlungen, also Metastasen, geführt hat.“

W: „Welche Konsequenzen hat es, wenn  der Tumor zu Metastasen geführt hat?“

A: „Das wäre das schlechteste Ergebnis. Wenn man dann operiert, muss man nicht nur die Prostata entfernen, sondern auch die Lymphknoten rausoperieren, soweit es geht,  und eine Chemotherapie hinterher machen. Das wäre in einem solchen Fall notwendig, weil sich ja Krebszellen im ganzen Körper befinden können. Man kann aber auch nur bestrahlen und nur eine Chemotherapie machen. – Aber wenn schon Metastasen da sind, ist es kaum möglich, den Krebs ganz zu beseitigen. “

W: „Und was ist mit Wasserlassen und Potenz. Man sagt doch immer, dass die Menschen nach einer Entfernung der Prostata inkontinent und impotent sind.“

A: „Bei der Operation wird auch der Teil der Harnröhre, der von der Prostata umschlossen wird, entfernt. Ferner werden oft die Nerven, die für die Potenz verantwortlich sind, bei der Operation beschädigt. Das führt dann zu den genannten Folgen. Doch gibt es inzwischen  Operationsmethoden, die äußert schonend sind. Oft bleiben Kontinenz und Potenz doch weitgehend erhalten.“

W: „Ist da nicht Bestrahlung z. B. besser, weil dadurch die Harnröhre, der Blasenschließmuskel und die Nerven geschont werden?“

A: „Nicht unbedingt. Auch da sind die Nebenwirkungen nicht zu vernachlässigen. Blase und Enddarm können was abkriegen und sich entzünden. Man kann auch radioaktive Stäbchen in die Prostata einführen. Auch das hat seine Risiken. Diese Fragen sind sehr speziell und können vernünftig nur für den Einzelfall mit dem Spezialisten besprochen werden.

W: Und was ist mit der Chemo?”

A: Man verabreicht heute in der Regel ein Mittel, das das männliche Sexualhormon, also Testosteron unwirksam macht. Die Zellen, die aus der Prostata stammen, brauchen das Testosteron, um gut wachsen zu können. Aber diese Behandlung kann auch Nebenwirkungen haben, die ähnlich sind wie die Wechseljahrebeschwerden der Frau: Hitzewallungen, Schlaflosigkeit usw.”

W: “Lohnt sich dann noch die Behandlung? Nach dem, was Sie mir erzählen, haben alle Behandlungsmethoden bei einem bösartigen Krebs der Prostata Nebenwirkungen und wirklich vernichtet wird der Krebs in den fortgeschrittenen Fällen doch nicht.”

A: “Ja, aber die Menschen müssen an ihrem Krebs nicht sterben. Sie können lange, auch in guter Verfassung leben.”

Also, wie soll ich mich entscheiden? Vorsorgeuntersuchung, Ja oder Nein?

W “Was raten Sie mir, Herr Doktor?”

A ” Es gibt drei Möglichkeiten, Herr Weitmann. Sie sind Mitte 60, fühlen sich gesund und wollen noch vieles im Leben tun. Ihre Prostata ist vergrößert und der PSA Wert ist mäßig erhöht. Wenn Sie gar nichts weiter unternehmen, haben Sie eine gute Chance, dass auch nichts passiert. Das ist die erste Möglichkeit. Die zweite Möglichkeit ist, sie haben zwar Krebs, aber einen „nicht signifikanten“ wie die Ärzte sagen, also einen Krebs, der nicht sehr bösartig ist und Ihnen keine größeren Beschwerden machen wird. Wenn Sie den haben, sollten Sie auch nichts tun; denn die Folgen jeder Art Behandlung sind unter Umständen schwerwiegend. Die dritte Möglichkeit ist, dass Sie einen bösartigen Krebs haben. Aber die Wahrscheinlichkeit ist, wie gesagt nicht sehr groß. Entweder Sie leben mit dem Risiko oder Sie lassen eine Biopsie machen. Wenn Sie die Biopsie machen lassen, sollten Sie sich überlegen, was Sie tun wollen, wenn es ein wenig bösartiger Krebs ist.”

Hauptsymptome: Prostatakrebs macht am Anfang keine Beschwerden. Später sind es ähnliche Beschwerden wie bei einer gutartigen Vergrößerung der Prostata: Schwierigkeiten beim Wasserlassen, häufiger Harndrang, vielleicht schon mal etwas Blut im Urin. Nur wenn der Krebs bösartig ist, kommen später weitere Beschwerden dazu, u. a. Schmerzen.

Behandlung: Wenn Sie an eine Vorsorgeuntersuchung denken, überlegen Sie mit ihrem Arzt, ob das in Ihrem Fall sinnvoll ist. Bei einem wenig bösartigen Krebs sind die Nachteile unter Umständen größer als der Nutzen. Die Behandlung eines bösartigen Krebses ist im Prinzip immer die gleiche: operative Entfernung und/oder Bestrahlung, Chemotherapie. 

 

Beitrag von , letztmals geändert am 19.03.2016, 21:43 Uhr.

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Herausgeber

Prof. Dr. med. Frank Matakas
Herausgeber medizinische Beiträge

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